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Lieferservice und digitales Menü: So bringen Sie beides zusammen

3 Min. Lesezeit Ordinami-Redaktion

Für viele Restaurants ist der Lieferservice bereits ein zweites Restaurant, das im ersten existiert: gleiche Gerichte, aber unterschiedliche Menüs, Preise und Kunden, die man nie zu Gesicht bekommt. Das Chaos entsteht durch die mangelnde Abstimmung: das Gericht, das vom Speisekarten-Menü entfernt wurde, aber auf der Liefer-App überlebt, die Preise, die im Restaurant angepasst, aber nicht online aktualisiert werden. Ein gut genutztes digitales Menü bringt Ordnung und kann noch mehr erreichen: es kann Kunden auf den direkten Kanal zurückführen.

Erstens: ein Menü, das für den Transport konzipiert ist

Nicht alles reist gut: frittierte Gerichte kommen weich an, einige Präsentationen überleben den Rucksack des Lieferfahrers nicht. Das Lieferservice-Menü sollte eine Auswahl aus dem Speisekarten-Menü sein - die Gerichte, die nach 20 Minuten Reise noch präsentabel sind - und keine Kopie. Weniger Positionen, klare Beschreibungen (wer von zu Hause aus bestellt, kann den Kellner nicht fragen) und echte Fotos, denn online ist das Foto der einzige Kellner, den Sie haben. Im Zweifelsfall machen Sie einen Test: bestellen Sie Ihre Gerichte nach Hause und sehen Sie, in welchem Zustand sie ankommen.

Zweitens: die Kanäle abstimmen

Die operative Regel: jede Änderung beginnt mit dem digitalen Menü, das die Quelle der Wahrheit ist, und wird im gleichen Moment auf die anderen Kanäle übertragen. Gericht ausverkauft? Verstecken Sie es im Panel und deaktivieren Sie es in den Apps. Preise ändern? Zuerst das Menü, dann die Plattformen. Mit einem Menü mit QR-Code, das in Echtzeit aktualisiert werden kann, bleiben zumindest der Kanal im Restaurant und der direkte Kanal automatisch abgestimmt; auf den Apps von Drittanbietern ist Disziplin erforderlich, aber eine einzige Quelle halbiert die Fehler.

Drittens: das Thema Provisionen

Die Lieferservice-Plattformen erheben erhebliche Provisionen für jede Bestellung: sie sind der Preis für die Sichtbarkeit und die Logistik, und niemand gibt sie kostenlos. Die sinnvolle Strategie besteht nicht darin, sie aufzugeben, sondern sie zu nutzen, um bekannt zu werden und wiederholte Bestellungen auf den direkten Kanal zu verlagern, wo der Gewinn bei Ihnen bleibt. Die Instrumente sind einfach: der Flyer im Beutel mit dem QR-Code Ihres Menüs, die Google-Unternehmensseite mit dem direkten Link, die Nachricht "Bestellen Sie das nächste Mal von unserem Menü" an der Stelle, an der der Kunde sie liest.

Der QR-Code im Beutel: ein kleiner Trick, der sich auszahlt

Jede Lieferung ist ein Kontakt mit einem Kunden, der Sie bereits ausgewählt hat: im Beutel legen Sie eine Karte mit dem QR-Code Ihres vollständigen Menüs und, wenn Sie eine solche haben, der Treuekarte. Mit Ordinami öffnet der QR-Code das aktualisierte Menü mit Fotos und aktuellen Preisen, und im PRO-Plan kann der Kunde die Treuekarte über den gleichen Code aktivieren: nach der dritten Lieferung ist der Kunde der Plattform zu Ihrem Kunden geworden. Der Lieferservice bleibt ein Kanal mit engen Margen: das Spiel gewinnt man, indem man gelegentliche Kunden der Apps in direkte und regelmäßige Kunden umwandelt, einen Beutel nach dem anderen. Und messen Sie diesen Kanal wie alle anderen: wie viele QR-Codes gescannt, wie viele direkte Bestellungen pro Monat. Wenn die Karte nicht funktioniert, ändern Sie die Nachricht oder den Anreiz.

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