Jetzt starten
📱 Technologie

Digitales Menu vs Papiernes Menu: Ehrlicher Vergleich

2 Min. Lesezeit Ordinami-Redaktion

Bei diesem Vergleich hört man hauptsächlich Voreingenommenheit: Technologie-Verkäufer sagen, dass Papier tot ist, Nostalgiker sagen, dass der QR-Code die Gastronomie ruiniert hat. Die Realität liegt, wie üblich, in den operativen Details. Lassen Sie uns die beiden Instrumente nebeneinander stellen, Punkt für Punkt, und sehen, wer wo gewinnt.

Aktualisierungen und Preise

Hier gibt es keine Konkurrenz. Mit Papier bedeutet jede Änderung eine Neuauflage oder, schlimmer noch, Tipp-Ex und Stift: Und ein von Hand korrigierter Preis sagt dem Kunden genau das, was Sie befürchten. Mit einem digitalen Menu können Sie den Preis ändern, das fertige Gericht ausblenden und das Tagesmenü in einem Minute, direkt vom Telefon, veröffentlichen. In Monaten, in denen die Rohstoffpreise schwanken, macht sich dieser Unterschied im Gewinn bemerkbar.

Kosten im Laufe der Zeit

Papier kostet anfangs wenig, aber auf lange Sicht viel: Neuauflagen nach der Saison, beschädigte Kopien, Aktualisierungen. Das Digitale funktioniert umgekehrt: Ein fester, vorhersehbarer monatlicher Betrag und die QR-Code-Karten müssen nur einmal gedruckt werden. Für ein Lokal, das das Menü zwei oder mehrmals im Jahr ändert, kommt der Break-Even-Punkt schnell.

Es gibt dann das Kapitel Sichtbarkeit: Das digitale Menü kann auch von zu Hause aus eingesehen werden, bevor eine Reservierung erfolgt, und es ist mit der Google-Seite und den sozialen Medien verknüpft. Papier lebt nur innerhalb des Lokals: Außerhalb der Tür verkauft es nichts, und heute werden viele Entscheidungen genau dort getroffen, außerhalb der Tür.

Kundenerfahrung

Hier ist das Bild schattierter und es ist richtig, dies zu sagen. Das Papiermenü muss nicht heruntergeladen werden, hängt nicht von der Batterie des Telefons ab und hat ein eigenes taktilles Vergnügen, insbesondere im Fine Dining. Das Digitale bietet jedoch Dinge, die Papier nicht kann: Fotos der Gerichte, Filter für Allergene, Übersetzungen für Touristen und, in den umfassenderen Plänen, die Bestellung direkt vom Tisch. Die von den pragmatischen Lokalen gewählte Lösung ist hybride: QR-Code als Hauptinstrument, einige Papierversionen als Höflichkeit für diejenigen, die sie bevorzugen.

Image des Lokals

Es hängt von der Ausführung ab, nicht vom Medium. Ein verblasster QR-Code, der mit Klebeband befestigt ist, ist so heruntergekommen wie ein untes Menü aus Plastik. Ein sauberes Pferd mit einem sorgfältig gestalteten digitalen Menü, echten Fotos und gut geschriebenen Beschreibungen kommuniziert Professionalität genauso wie ein schönes, gedrucktes Papier. Das Medium rettet ein vernachlässigtes Menü nicht, in keine Richtung.

Wann die Papier-Variante recht hat

  • Menü mit festem Degustationsmenü, das alle sechs Monate geändert wird, lokale und treue Kundschaft.
  • Lokale, in denen das Menü Teil der Kulisse ist: Die Pergament-Papier-Karte des historischen Restaurants hat einen Wert, den der QR-Code nicht ersetzen kann.

Das praktische Urteil

Für die große Mehrheit der Restaurants, Pizzerien und Bars gewinnt das Digitale in Bezug auf Kosten, Aktualisierungen und Sprachen, und Papier bleibt als Höflichkeit. Es ist keine kulturelle Revolution: Es ist der gleiche Gedanke, warum die Bestellung auf Papier durch das Palm-Top ersetzt wurde. Wenn Sie sehen möchten, wie Ihr Menü aussieht, können Sie es mit Ordinami laden und auf Ihrem Telefon ansehen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Erstelle deine digitale Speisekarte in 5 Minuten

QR-Code inklusive, unbegrenzte Änderungen, keine App nötig. Ab 29,90 €/Monat.

Jetzt starten

Auch interessant

Nützliche Leitfäden

In einer anderen Sprache lesen